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Kaum ein Narr weiß, was die Wörter “Fasching” oder “Karneval” bedeuten. Die süddeutsche, ursprünglich bairisch-österreichische Bezeichnung “Fasching” erscheint bereits im 13. Jahrhundert als “vaschanc” oder “vastschang” und wurde als “Ausschenken des Fastentrunks” verstanden. Das auch als Freudenruf “oho, vaschang!” bezeugte Wort wurde in späteren Jahrhunderten an die Wörter auf “-ing” angeglichen – fertig war der Fasching. In der Fastnacht wird nochmal so richtig gefeiert. “Fas(t)nacht” entstand aus dem mittelhochdeutschen Begriff “vas(t)(en)nacht”, was die “Nacht vor dem Fasten” bedeutete. Im christlichen Kontext ist die “Fasenacht” oder “Fastnacht” die Zeit vor dem österlichen Fasten, in der noch mal so richtig gefeiert und zugelangt wurde, bevor dann an Aschermittwoch das große Darben begann. Das Wort “Karneval” dagegen ist erst seit dem 17. Jahrhundert belegt. Es könnte von dem italienischen Wort “carnevale” abstammen, was in etwa “Fleisch, lebe wohl” heißt und an die bevorstehende Fastenzeit erinnert.

Im Prinzip gibt es kein richtiges Wort für Karneval oder Fasching, lediglich geographische Verteilungen:

Fastnacht, Fasnacht wird vor allem in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Franken, Badem-Württemberg, Oberbayern, Luxemburg, Schweiz, Österreich und Südtirol benutzt.
Fasching: vor allem in Bayern, Österreich und Sachsen.
Karneval: Bezieht sich vor allem auf den Fasching im Rheinland

Karneval wird nicht nur in Deutschland gefeiert, auch in Brasilien, den Südstaaten der USA oder Spanien wird der Brauch zelebriert, allerdings auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

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